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Das Projekt sieht nicht vor, das ehemalige landwirtschaftliche Lagerhaus abzureißen. Stattdessen soll das denkmalgeschützte Backsteingebäude restauriert und mit einem modernen Hotelanbau kombiniert werden, sodass das historische Gebäude eine neue kommerzielle und touristische Funktion erhält.
Das Erdgeschoss und der Treppenkern des neuen Hotels sind als konventionell gebaute Elemente geplant, die öffentliche Bereiche, vertikale Erschließungen, Fluchtwege und wichtige bauliche Funktionen beherbergen. Oberhalb dieser Stockwerke kommen vorgefertigte Holzmodule für Gästezimmer zum Einsatz, die an die historischen und konventionell errichteten Gebäudeteile angeschlossen sind.
In den veröffentlichten Plänen heißt es, dass die Holzraummodule vor der Auslieferung Dämmung, Fenster, Wandverkleidungen und ausgewählte technische Installationen enthalten. Hotelzimmer eignen sich gut für eine standardisierte Fertigung, da sich die Raummaße, die Anordnung der Badezimmer und die Innenausstattung in vielen Einheiten wiederholen.
Die Fabrikproduktion kann stattfinden, während die Fundamente, Baukerne und die Restaurierung des historischen Erbes vor Ort voranschreiten. Nach der Auslieferung müssen die Module noch baulich repariert, die Korridore und Hauptanschlüsse angeschlossen, die Fugen abgedichtet, das Brandschutzsystem in Betrieb genommen und das Innere inspiziert werden, bevor das Gebäude in Betrieb genommen werden kann.
Holzmodule bieten ein relativ niedriges Strukturgewicht, eine präzise Verarbeitung im Werk und einen geringeren Geräuschpegel vor Ort. In Hotels mit vielen sich wiederholenden Räumen können durch die modulare Fertigung Raummaße, Fensterpositionen und Innenraumqualität standardisiert und gleichzeitig die Überlastung zwischen den verschiedenen Ausbauarbeiten vor Ort reduziert werden.
Mehrstöckige Holzhotels müssen sich dennoch mit Brandschutz, Bodenraumakustik, Vibration, langfristigem Feuchtigkeitsschutz und baulichen Verbindungen auseinandersetzen. Wasserlecks rund um Badezimmer, Sanitäranlagen und Fassadenfugen können sich negativ auf Holzbauteile auswirken. Deshalb sollten Abdichtungsmaßnahmen, Leckageerkennung und Wartungszugang bereits in der Planungsphase berücksichtigt werden.
Historisches Mauerwerk, Fundamente und Dachkonstruktionen können empfindlich auf zusätzliche Belastungen und Bauvibrationen reagieren. Vor Beginn der Arbeiten sind daher in der Regel Baugutachten, Materialinspektionen und Siedlungsgutachten erforderlich. Kranpositionen, Hebewege und temporäre Stützen müssen ebenfalls geplant werden, um eine Beschädigung geschützter Bauteile zu vermeiden.
Verbindungen zwischen Alt- und Neubauten stellen zusätzliche Herausforderungen in Bezug auf Abdichtung, Wärmebrücken, Differenzbildung und Brandabschottung dar. Ein modernes Hotel muss die aktuellen Anforderungen an Energieeffizienz, Barrierefreiheit und Evakuierung erfüllen, und die historische Struktur erfordert möglicherweise eher projektspezifische Lösungen als die direkte Anwendung von Neubaudetails.
Bei Projekten im Gastgewerbe wird mehr Wert auf Akustik, Innenausstattung, Abdichtung der Badezimmer, gleichbleibende Oberflächenbeschaffenheit und langfristige Wartung gelegt als bei einfachen Personalunterkünften. Exporteure müssen Möbel, Badezimmer, Gebäudetechnik, Brandschutz und Fassaden aufeinander abstimmen, anstatt nur ein Baumodul zu liefern.
Chinesische Lieferanten, die europäische Märkte betreten, sollten Materialzertifizierungen, Brandprüfberichte, akustische Daten, Informationen zur Holzbeschaffung, Einzelheiten zur Feuchtigkeitskontrolle und Unterlagen zur Energieeffizienz erstellen. Wenn es um denkmalgeschützte Gebäude geht, können lokale Architekten und Denkmalschutzbehörden auch strenge Beschränkungen in Bezug auf Abmessungen, Aussehen und Installationsmethoden auferlegen.
2026-08-06
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2026-08-05
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