Ellen MacArthur Foundation
Die Kreislaufwirtschaft fördert die möglichst lange Nutzungsdauer von Materialien, Produkten und Ressourcen durch Wiederverwendung, Aufarbeitung und Recycling. Anstatt einem traditionellen linearen Modell von „Produktion, Verwendung und Entsorgung“ zu folgen, zielen zirkuläre Konzepte darauf ab, Werte zu erhalten und gleichzeitig Abfall und Umweltauswirkungen zu reduzieren.
Der modulare Aufbau entspricht natürlich diesen Prinzipien. Die Fertigung im Werk verbessert die Materialeffizienz, standardisierte Module vereinfachen die Verlagerung und Erweiterung, und viele Komponenten können am Ende der ursprünglichen Nutzungsdauer eines Projekts repariert, überholt oder wiederverwendet werden.
Unterstützende Technologien wie Life Cycle Assessment (LCA), Umweltproduktdeklarationen (EPDs), Building Information Modeling (BIM) und digitale Materialpässe erhöhen die Transparenz weiter und helfen Herstellern dabei, zirkuläre Strategien für den gesamten Gebäudelebenszyklus umzusetzen.
Die Kreislaufwirtschaft ist ein Wirtschaftsmodell, das darauf abzielt, Abfall zu reduzieren, indem Produkte, Komponenten und Materialien durch Wiederverwendung, Reparatur, Renovierung, Wiederaufbereitung und Recycling weiterhin verwendet werden.
Durch die werksgesteuerte Produktion, standardisierte Komponenten und flexible Bausysteme eignet sich die modulare Bauweise gut für die zukünftige Wiederverwendung, Verlagerung, Wartung und Materialrückgewinnung.
Käufer sollten prüfen, ob die Hersteller die Prinzipien des zirkulären Designs anwenden, den Materialverbrauch optimieren, Umweltdokumentationen bereitstellen und langfristige Wartungs-, Sanierungs- oder Wiederverwendungsstrategien unterstützen.
Zu den zukünftigen Entwicklungen gehören voraussichtlich digitale Materialpässe, die verstärkte Verwendung recycelter Materialien, zirkuläre Beschaffungsrichtlinien, modulare Sanierungsprogramme und eine stärkere Integration der Nachhaltigkeit des Lebenszyklus in die Bauvorschriften.